Vor 75 Jahren begannen die Nürnberger Prozesse

Vor 75 Jahren, am 20. November 1945, begannen die ersten Nürnberger Prozesse gegen hochrangige Nationalsozialisten. Die Angeklagten mussten sich in vier Punkten vor dem Internationalen Militärtribunal verantworten: Verschwörung gegen den Weltfrieden, Planung, Entfesselung und Durchführung eines Angriffskrieges, Verbrechen und Verstöße gegen das Kriegsrecht und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Dieser erste Prozess endete mit elf Todesurteilen gegen Bormann (in Abwesenheit), Göring, von Ribbentrop, Rosenberg, Frick, Keitel, Jodl, Kaltenbrunner, Frank, Streicher, Sauckel und Seyß-Inquart. DIe Urteile wurden am 15. Oktober 1946 vollstreckt. Die historische Bedeutung der Nürnberger Prozesse liegt darin, dass deren  Rechtsgrundsätze als ein Meilenstein des Völkerstrafrechts gelten. Nun wurden nicht nur Staaten für die Verletzung des Völkerrechts strafrechtlich verantwortlich gemacht, sondern auch Individuen. Im Rahmen der Prozesse wurden Kriegsverbrechen definiert. Die Nürnberger Prozesse können als Vorläufer des Kriegsverbrechertribunals in Den Haag eingestuft werden.

Da lunedì gli incontri con i potenziali partner di coalizione

Il Sindaco Paul Rösch

Nelle giornate di giovedì e venerdì il primo cittadino Paul Rösch ha incontrato tutti i partiti e i gruppi rappresentati nel neoeletto Consiglio comunale. “Nel corso dei colloqui abbiamo discusso delle modalità di lavoro in aula e verificato con quali liste si possa ipotizzare di costituire una coalizione di governo”, ha precisato Rösch. Le consultazioni con i potenziali partner di Giunta proseguiranno la settimana entrante.

La prima tornata di colloqui ha coinvolto tutte le forze politiche presenti nel nuovo civico consesso. La prossima settimana, come concordato con i partner dell’alleanza elettorale (Sinistra ecosociale e Team K), sono previsti gli incontri con gli altri potenziali membri del nuovo esecutivo, ovvero con i rappresentanti di SVP, Alleanza per Merano, Civica per Merano e PD.

“La nostra priorità è tracciare una rotta condivisa per vincere insieme le grandi sfide che Merano dovrà affrontare”, ha spiegato Rösch. 

Tre gli esempi addotti dal sindaco: condurre Merano nel modo più rapido e migliore possibile oltre la crisi Covid, sviluppare il piano della viabilità per liberare la città dalle colonne di auto, dal rumore e dai gas di scarico, contribuire a rallentare i mutamenti climatici smorzandone le conseguenze a livello locale.

“Confido – ha concluso Rösch – nella possibilità di formare una maggioranza stabile e pronta a impegnarsi. La nostra città si merita un governo che non si concentri su se stesso o sui singoli partiti ma sulle strategie più indicate, in questi così difficili frangenti, per far progredire Merano”.

Ab Montag beginnen die Gespräche mit den potentiellen Koalitionspartnern

Bürgermeister Paul Rösch

Mit allen im neuen Gemeinderat vertretenen Parteien und Gruppierungen hat sich Bürgermeister Paul Rösch am Donnerstag und Freitag getroffen. „In den Gesprächen ging es um die künftige Arbeit im Gemeinderat und darum auszuloten, mit welchen Listen eine Regierungszusammenarbeit denkbar ist“, so Rösch. Mit Letzteren werden die Gespräche in der kommenden Woche fortgesetzt.

Die erste Gesprächsrunde des Bürgermeisters hat alle in den Gemeinderat gewählten Listen umfasst, kommende Woche werden in Absprache mit den beiden Partnern im Wahlbündnis (Ökosoziale Linke, Team K) die Gespräche mit potentiellen Regierungspartnern fortgesetzt: mit SVP, Alleanza per Merano, Civica per Merano und PD. „Uns geht es in diesen Gesprächen vor allem um eine gemeinsame Linie, wie wir die großen Herausforderungen für Meran angehen“, so Rösch. 

Als Beispiele nennt der Bürgermeister drei Themenblöcke: Meran schnellst- und bestmöglich aus der Covid-Krise zu führen, das Verkehrskonzept voranzubringen, um die Stadt von Staus, Lärm und Abgasen zu entlasten, den Beitrag, den Meran leisten kann, um die Klimakrise zu bremsen und die Stadt an die Folgen des Klimawandels anzupassen.

„Ich bin zuversichtlich, dass wir eine stabile, engagierte Mehrheit finden“, so Rösch, denn: „Unsere Stadt hat sich eine Regierung verdient, die sich nicht um sich selbst oder um die Parteien dreht, sondern darum, wie wir Meran – gerade in so schwierigen Zeiten wie diesen – voranbringen.“