Kein Platz den Faschisten – Nessuno spazio ai fascisti

restiamoumani_restiamoantifascisti_okIch habe als Gemeinderat der Ökosozialen Linken Meran einen Beschlussantrag eingebracht, mit dem der Bürgermeister und die Stadtregierung aufgefordert werden “bisherige kulturelle Initiativen beizubehalten und neue zu fördern, auch in Zusammenarbeit mit den Schulen, mit dem Ziel die historische Erinnerung an die Bedeutung des Antifaschismus aufrecht zu erhalten” und die “entsprechenden Gemeinderatskommissionen zu beauftragen, die Gemeindeordnungen dahingehend abzuändern, um sie an die antifaschistischen und demokratischen Grundprinzipien anzupassen. Außerdem ist bei der Abänderung vorzusehen, dass die entsprechenden Gesuchstellungen (z.B. Besetzung öffentlichen Grundes, Vermietung gemeindeeigener Säle und Räumlichkeiten usw.) eine Erklärung beinhalten, mit der die antifaschistischen und demokratischen Werte explizit anerkannt werden, so wie in der Italienischen Verfassung verankert, und mit der Faschismus, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie abgelehnt werden.” Meran soll sich in die Liste jener italienischen Gemeinden einreihen, die bereits solche Beschlüsse gefasst haben.

Ho inoltrato in qualità di Consigliere Comunale di Sinistra Ecosociale di Merano una mozione con cui si vuole impegnare il Sindaco e la Giunta “di mantenere e promuovere iniziative culturali in collaborazione con le scuole e nei luoghi di aggregazione, affinché sia mantenuta la memoria storica dell’antifascismo” e “di dare mandato alle competenti Commissioni comunali di riformulare i regolamenti comunali, adeguandoli ai principi antifascisti e democratici al fine anche di includere, al momento della richiesta di autorizzazione (es. occupazione suolo pubblico, concessione spazi e sale comunali, ecc.), una dichiarazione esplicita di riconoscimento dei valori antifascisti e di democrazia, espressi nella Costituzione Italiana e di estraneità a fascismo, razzismo, antisemitismo e omofobia.” Anche Merano deve far parte di quei comuni italiani che già hanno approvto mozioni simili.

In der Folge findet ihr den gesamten Text des Beschlussantrages. Di seguito alla fine del testo tedesco trovate la versione integrale della mozione. Continue reading “Kein Platz den Faschisten – Nessuno spazio ai fascisti”

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Weshalb ich für Potere al Popolo kandidiere

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Ich kandidiere. Für die Kammer im Wahlkreis Meran/Vinschgau. Die Liste für welche ich ins Rennen gehe heißt ganz einfach „Potere al Popolo“. Eine Bezeichnung, die an die amerikanische Bürgerrechts- und Friedensbewegung erinnert, deren Slogan „Power to the people“ war. Die Bezeichnung weist aber auch ganz einfach auf das antike griechische Prinzip hin. Demos und kratein, Volksherrschaft.

Potere al Popolo ist eine Liste, die erst im vergangenen Dezember ins Leben gerufen wurde, nachdem der Einigungsprozess linker Kräfte wieder einmal baden gegangen ist. Während die drei Parteichefs von Mdp, Sinistra Italiana und Possibile eines Nachts unerwarteter Weise das Bündnis Liberi e Uguali vertraglich vereinbart haben, blieben viele AktivistInnen anderer Parteien, Sozialer Zentren, Gewerkschaften, Vereinigungen außen vor. Dem Aufruf des neapolitanischen „centro sociale“ Je Sò Pazzo, trotz aller Widrigkeiten, eine basisdemokratische Alternative anzupeilen, folgten überraschend viele Organisationen und Individuen. Mitte Dezember hielten diese eine Gründungsversammlung, an der 800 Menschen teilgenommen haben. In wenigen Wochen organisierten in der Folge italienweit tausende SympathisantInnen dieses neuen politischen Vorhabens über 150 regionale und lokale Versammlungen, in denen am Programm der Liste gearbeitet wurde. In einer zweiten Versammlungsrunde wurden die lokalen KandidatInnen gewählt. Weil allerdings die scheidenden Parteien ein Wahlgesetz verabschiedet hatten, dass es außerparlamentarischen Initiativen und Listen schwer machen sollte, sich an den Wahlen zu beteiligen, musste Potere al Popolo innerhalb von zehn Tagen 25.000 Unterstützungsunterschriften sammeln. Im Gegensatz zu anderen ging Potere al Popolo auf die Straßen und auf die Menschen zu, um die notwendige Unterstützung zu holen. Eine Tätigkeit, die für die vielen AktivistInnen der neuen linken Liste nichts Neues war, zumal sie seit Jahren im Rahmen verschiedenster Projekte und Initiativen Obdachlose, verarmte Menschen, MigrantInnen, Arbeitslose, Gewaltopfer usw. unterstützen. Innerhalb der kurzen Frist kamen 52.000 Unterschriften zusammen. Potere al Popolo wird somit auf dem Wahlzettel zu finden und eine Option am 4. März sein.

Von Anbeginn habe ich diese Liste unterstützt. Auch ich habe, mit vielen anderen, wie viele andere, Unterschriften gesammelt. Und ich habe die Kandidatur angenommen, die in der Trienter Regionalversammlung zur Sprache kam.

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Falda acquifera a Sinigo/Merano – Mozione di Sinistra Ecosociale – Grundwasser in Sinich/Meran – Beschlussantrag der Ökosozialen Linken

[deutscher Text weiter unten]

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Sinigo è sorto nel primo dopoguerra in una zona paludosa. Storicamente la protezione dai rischi di alluvione dipendeva da un sistema di canali e di tubature di drenaggio, che convogliavano l’acqua in aumento verso un Idrovora che garantiva una certa stabilità della falda acquifera. Oggi la falda si trova ad un metro fino ad alcune decine di centimetri sotto il suolo.

Negli anni passati sembra che la falda acquifera si stia destabilizzando. Ciò potrebbe essere la causa di continue tracimazioni di tombini, inondazioni di lavori di scavo, allagamenti di cantine e addirittura di trombe degli ascensori nonché di umidità presente in grossa quantità in pilastri di cemento sulle facciate delle case in piazza Vittorio Veneto.

Più concittadini e concittadine che vivono da molti decenni nel centro storico di Sinigo confermano che i fenomeni sopra citati si sono presentati in modo frequente solo negli ultimi anni. Questa situazione ha portato ad una legittima sensazione di estrema insicurezza in parti della popolazione.

Inoltre l’attività di costruzione potrebbe aver influito negativamente sul sistema di drenaggio e di canali nella zona intorno a piazza Vittorio-Veneto.

Tutto ciò premesso il Consiglio Comunale incarica la Giunta,

di incaricare il più presto possibile (e non oltre un mese) i tecnici del Comune ad eseguire entro tre mesi le misurazioni necessarie che permettano di descrivere in modo preciso un eventuale potenziale di rischio per la staticità degli edifici circostanti;

di provvedere ad una mappatura dei canali “storici” e delle opere di canalizzazione successive che permetta di verificare, se l’equilibrio idrogeologico, creato dalle opere di bonifica, sia stato salvaguardato;

di informare la popolazione di Sinigo immediatamente dopo aver ottenuto i risultati dei sopralluoghi eseguiti dai tecnici comunali.

***

Beschlussantrag

Der Stadtteil Sinich ist in der Zwischenkriegszeit in einem Sumpfgebiet entstanden. Historisch ist dessen Absicherung von Hochwassergefahren vorwiegend abhängig gewesen von u.a. von einem System von Kanälen und Drainagesystemen, die eventuell zunehmende Wassermengen über eine Wasserpumpe abgeleitet haben. Heute liegt dieser lediglich zwischen einem Meter und teilweise einigen Dutzend Zentimetern unter der Bodenfläche. Continue reading “Falda acquifera a Sinigo/Merano – Mozione di Sinistra Ecosociale – Grundwasser in Sinich/Meran – Beschlussantrag der Ökosozialen Linken”